Esche Schümann Commichau

Hamburger Sozietät Esche Schümann Commichau feiert 190-jähriges Jubiläum

Hamburg, 19.06.2012 – Die Hamburger Sozietät aus Rechtsanwälten, Wirtschaftsprüfern und Steuerberatern, die am 21.06.1822 als Anwaltskanzlei begann und heute zu den großen multidisziplinären Sozietäten in Deutschland zählt, feiert ihr 190-jähriges Jubiläum.

Nach dem Handbuch „200 Jahre Wirtschaftsanwälte in Deutschland“ (2009) ist Esche Schümann Commichau die älteste Sozietät Deutschlands und heute eine der führenden wirtschaftsberatenden multidisziplinären Sozietäten Norddeutschlands.

Ein Blick zurück lohnt sich: Bekannte Hamburger Namen zieren die Geschichte des Beratungsunternehmens. Gründer Johann Carl Knauth gehörte von 1859 bis 1874 der Hamburger Bürgerschaft an und wurde u.a. für sein politisches Wirken in den Jahren der Hamburgischen Verfassungsreform besonders geehrt: Er ist als Medaillonbild in der Eingangshalle des Hamburger Rathauses verewigt. Auch weitere Sozien der Kanzlei sind eng mit der Geschichte Hamburgs verbunden, darunter Ernst Friedrich Sieveking – späterer Präsident des Hamburgischen Oberlandesgerichts, Senator der Hansestadt und Namensgeber des Sievekingplatzes –, Johann Heinrich Burchard, späterer erster Bürgermeister Hamburgs. In jüngerer Zeit haben Werner Deuchler, langjähriger Präsident des Deutschen Anwaltvereins und erster deutscher Präsident der International Bar Association (IBA) und Gerhard Commichau bundesweit Bekanntheit erlangt. Im Jahre 1994 zählte die Sozietät zu den ersten, die Rechts- und Steuerberatung aus einer Hand anboten. Insbesondere die Partner Günter Sternberg und Helmut Huber haben der Sozietät einen hervorragenden Ruf im Bereich der Steuerberatung erarbeitet.

Ihre besondere Verbindung zu Hamburg und seiner Geschichte ist für die heute 33 Partner der Sozietät aber kein Grund, in der Rückschau zu verharren: Im Herbst dieses Jahres zieht das Beratungsunternehmen mit rund 200 Personen in Hamburgs jüngsten Stadtteil, die HafenCity.

„Ein Standortwechsel bedeutet auch einen Perspektivwechsel und damit neue Impulse für das Unternehmen.“, erläutert Tom Kemcke, Partner und Mitglied der Geschäftsführung der Sozietät, „Für ein Beratungsunternehmen, dessen Markenzeichen und Herausforderung es ist, den Brückenschlag zwischen Tradition und Moderne immer aufs Neue erfolgreich zu gestalten, ist das essentiell.“

Veränderungen gibt es nicht nur durch einen Wechsel der Räumlichkeiten: die Ernennung von zwei neuen Partnern im Bereich der Wirtschaftsprüfung wie schon vorausgegangene Neuzugänge und -ernennungen markieren einen Generationswechsel in der Sozietät.